„Sie [die Zeitschrift] kann die luftige Dehnung dieser Texte einfangen, sammeln, diese miteinander in Beziehung setzen. So kommen Texte in Kontakt, die sich womöglich nie getroffen hätten.“ – Dies schreibt Anna Küking in ihrem Nachwort zur vierten Ausgabe unserer Zeitschrift klischée – Gegenwartsliteratur und fängt damit das Ziel dieses Projekts auf eine unbeschwerte Art ein. Am lautesten sind immer jene Texte, die in großen Verlagen erscheinen, die viel Werbung bekommen und große Preise gewinnen. Doch was ist mit den leisen Stimmen? Was ist mit jener Literatur, die den Geist unserer Zeit widerspiegelt, aber noch nicht weiß, wo sie das Wort ergreifen kann? Diese Texte kommen zu uns!

Ohne starke Filter zeigen wir Euch – den Leser*innen –, was die Schriftseller*innen von heute bewegt und wie sie in Worte fassen, was von anderen gehört bzw. gelesen werden soll. Ob Lyrik oder Prosa, bei uns findet sich Allerlei. „Dabei sind sie [die Texte] sich ja ähnlich, irgendwie“, schreibt Anna in ihrem letzten Absatz des Nachworts und wir geben ihr recht! Die Texte sind von hier und jetzt – sie sind der Moment und die Gegenwart.